• Bewerbungen für den Rainer-Rudolph-Preis 2019 können bis zum 30.04.2019 eingereicht werden. Details zu den Bewerbungsunterlagen finden sich unter der Rubrik "Förderung".

  • Am 27. 10. 2018 wurden die Rainer-Rudolph-Preise 2018 im Rahmen der "Faltertage" in Halle verliehen. Die Auszeichnung erhielten die Nachwuchswissenschaftler Franziska Heydenreich, Dominik Schumacher und David Niquille für ihre Promotionsarbeiten.

  • Die 6. "Halle Conference on Recombinant Proteins" fand am 08./09.03.2018 in Halle statt. Weitere Informationen finden sich unter: http://www.biochemtech.uni-halle.de/halle_conference.

Preisträger 2015

 

Frau Franziska Kappert hat den Preis für ihre Masterarbeit "Structural Characterization of FGFR Ligand Interaction by NMR Spectroscopy" erhalten, die sie 2013-2014 in der Arbeits­gruppe von Prof. Harald Schwalbe an der Universität Frankfurt angefertigt hat. Eine Deregulation des Fibroblastenwachstumsfaktors führt häufig zu Krebs, daher sind Inhibitoren dieses Wachstumsfaktors von großer medizinischer Bedeutung. Frau Kappert hat durch Strukturanalyse der Inhibitorbindung wesentliche Beiträge zum molekularen Verständnis dieser Interaktionen geleistet. Frau Kappert arbeitet gegenwärtig im Rahmen ihrer Doktorarbeit weiter an diesem wichtigen Thema in der Arbeitsgruppe von Herrn Schwalbe.

 Frau Franziska Kappert

 

Frau Dr. Natascha Perera hat den Preis für ihre Doktorarbeit "Investigation of the biochemistry and function of neutrophil serine protease 4 (NSP4)" erhalten. Sie hat diese Arbeit von 2009 bis 2014 am Comprehensive Pneumology Center des Helmholtz-Zentrums München in der Arbeitsgruppe von Dr. Dieter Jenne angefertigt. Frau Perera hat Biologie an der Ludwigs-Maximilian-Universität München studiert. Im Verlauf ihrer Doktorarbeit hat sie mit NSP4 eine neue Serinprotease in Neutrophilen entdeckt und charakterisiert. Diese Protease ist einzigartig, unter anderem weil sie arginin-, nicht aber lysinspezifisch ist. Frau Perera konnte zeigen, dass die Abwesenheit von NSP4 in Patienten für das Papillon-Lefèvre Syndrom verantwortlich ist. Nach einem Postdokto-randenaufenthalt am Immunology and Rheumatology Department der Stanford University arbeitet Frau Perera gegenwärtig im Bereich Management von EU-Forschungsprojekten bei der Firma GABO in München.

 Frau Dr. Natascha Perera

 

Herr Dr. Edgar Boczek wurde mit dem Preis für seine Doktorarbeit "The maturation of Src kinase by the molecular chaperone Hsp90 and its kinase specific cochaperone Cdc37" ausgezeichnet. Er hat die Arbeit in den Jahren 2010 bis 2014 in der Arbeitsgruppe von Prof. Johannes Buchner an der TU München angefertigt. Herr Boczek konnte klären, wie die virale onkogene Src-Proteinkinase durch das molekulare Chaperon Hsp90 aktiviert wird und warum die zelluläre Form der Src-Kinase unabhängig von Hsp90 arbeitet. Seine Arbeiten eröffnen Möglichkeiten, medizinisch wichtige Kinasen über die Modulation von Hsp90 zu beeinflussen. Herr Boczek hat Biochemie und Biotechnologie an der Martin-Luther-Universität Halle studiert und seine Diplomarbeit an der Universität Zürich angefertigt. Seit Oktober 2015 untersucht er als Postdoktorand bei Tony Hyman am Max-Planck Institut für Molekulare Zellbiologie in Dresden Prionen-ähnliche Proteine, die neurodegenerative Krankheiten auslösen.

 Dr. Edgar Boczek