• Bewerbungen für den Rainer-Rudolph-Preis 2019 können bis zum 30.04.2019 eingereicht werden. Details zu den Bewerbungsunterlagen finden sich unter der Rubrik "Förderung".

  • Am 27. 10. 2018 wurden die Rainer-Rudolph-Preise 2018 im Rahmen der "Faltertage" in Halle verliehen. Die Auszeichnung erhielten die Nachwuchswissenschaftler Franziska Heydenreich, Dominik Schumacher und David Niquille für ihre Promotionsarbeiten.

  • Die 6. "Halle Conference on Recombinant Proteins" fand am 08./09.03.2018 in Halle statt. Weitere Informationen finden sich unter: http://www.biochemtech.uni-halle.de/halle_conference.

Preisträger 2012

Frau Beate Hoffmann hat den Preis für ihre Diplomarbeit "Der humane glucagon-like peptide-1 Rezeptor: Expression, Renaturierung und funkti­onelle Rekonstitution in Nanodiscs" erhalten. Frau Hoffmann hat Bio­chemie an der Martin-Luther-Universität in Halle studiert und ihre Diplo­marbeit in der Gruppe von Dr. Peter Han­ner am Institut für Technische Biochemie angefertigt. Frau Hoffmann arbeitet gegenwärtig in der Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Volker Dötsch, Biophysikalische Chemie, Johann-Wolfgang-Goethe-Universität Frankfurt an ihrer Promotion. Sie befasst sich mit der Charakterisierung von Protonenkanälen, die sie in künstliche Membransysteme integriert.

Beate Hoffmann

 

 

Herr Dr. Matthias Feige hat den Preis für seine Doktorarbeit "Faltung und Assemblierung von Antikörpern" erhalten, die er von 2006 bis 2009 in der Arbeitsgruppe von Prof. Johannes Buchner am Lehrstuhl für Bio­technologie der TU München angefertigt hat. Herr Feige war in seiner Promotionsar­beit außerordentlich erfolgreich und war maßgeblich an elf Publikationen beteiligt, u. a. in PNAS und Mol. Cell. Herr Feige hat Bio­chemie an der TU München studiert und arbeitet gegenwärtig als Post­doktorand im Labor von Linda Hendershot am St. Jude Children’s Research Hospital in Memphis (USA). Dort befasst er sich mit den Mechanismen der zellulären Qualitätskontrolle von Proteinen des Immunsystems und wird seine Arbeit im kommenden Jahr als Assistant Professor am Institute for Advanced Studies der TU München fortsetzen.

Dr. Matthias Feige

Herr Dr. Christoph Giese hat den Preis für seine Doktorarbeit "A new single-step affinity purification system derived from type 1 pili of Escherichia coli" erhalten, die er von 2006 bis 2011 in der Arbeitsgruppe von Prof. Rudolph Glockshuber an der ETH Zürich angefertigt hat. Er hat ein neues Verfahrens zur Reinigung und Identifizierung heterooligomerer Proteinkomplexe entwickelt, das auf der extrem starken Bindung zwi­schen Pilusuntereinheiten beruht. Dieses vielversprechende Verfahren hat nach seiner Publikation in der Angew. Chemie in der Fachwelt viel Aufmerksamkeit gefunden. Herr Giese hat Biochemie an der Universität in Halle studiert und arbeitet gegenwärtig als Postdoktorand an der ETH an der Optimierung seines Affinitätsverfahrens für biotechnologische Anwendungen.

 

Dr. Christoph Giese